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Promotion

Das Verfassen einer Dissertationsschrift in den Fächern „Urgeschichtliche Archäologie“ bzw. „Frühgeschichtliche Archäologie“ ist eine eigenständige wissenschaftliche Leistung, die zu neuen Erkenntnissen führt und die meist als Buch gedruckt wird. Dissertationen geben dem wissenschaftlichen Fortschritt in der Archäologie die entscheidenden Impulse und tragen so wesentlich zur Fortentwicklung des Fachs bei. Die Erarbeitung einer Dissertationsschrift setzt oft die Kooperation mit anderen Institutionen wie Museen und der archäologischen Denkmalpflege voraus, aus deren Beständen, Unterlagen und Analyseergebnissen neue Perspektiven erschlossen werden.

Gegenwärtig bieten sich den Promovierenden zwei Wege. Bei der herkömmlichen ‚Individualpromotion’ erarbeitet eine Kandidatin oder ein Kandidat selbständig ihre Dissertationsschrift; dabei kann sie oder er durch ein Graduiertenstipendium gefördert werden. Beim ‚strukturierten’ Promovieren sind die Promovierenden in größere Verbünde integriert, wie sie Graduiertenkollegs darstellen; mit ihnen ist ein Curriculum verbunden, das die Kandidatinnen durchlaufen.

Für eine wissenschaftliche Laufbahn in der Denkmalpflege, in Museen, an der Universität oder Forschungsinstituten stellt die Promotion nach wie vor eine entscheidende Voraussetzung dar.

Promotionsordnung

 

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