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Wissenschaftlicher Lebenslauf Dr. Ralph Araque Gonzalez

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Dr. Ralph Araque Gonzalez



(English Version)

Studium: Urgeschichtliche Archäologie, historische und biologische Anthropologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

2007 Magister Artium mit dem Thema: „Untersuchungen zu den nuraghenzeitlichen Bronzefiguren Sardiniens“

2011-2016 Promotion summa cum laude mit dem Thema: „Inter-Cultural Communications and Iconography in the Western Mediterranean during the Late Bronze Age and the Early Iron Age” (erschienen 2018 im Verlag Marie Leidorf)

2011-2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Freiburg

Seit 2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Projektleitung) am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Freiburg

 

Forschungsschwerpunkte

  • Spätbronze- und Früheisenzeit im westlichen Mittelmeerraum
  • Prähistorische Bildkunst, Felskunst und Skulptur
  • interkulturelle Kommunikation, Mobilität und Kontaktsituationen
  • Sozialarchäologie
  • Konfliktarchäologie
  • Technikarchäologie und Archäologie der Arbeit
  • Prähistorische Architektur und Gesteinsbearbeitung
  • Bildwissenschaften in der Archäologie

 

Laufende und abgeschlossene Projekte

The Iberian stelae of the Final Bronze Age: iconography, technology and the transfer of knowledge between the Atlantic and the Mediterranean / Die Iberischen Stelen der Spätbronzezeit: Bildkunst, Technologie und Wissenstransfer zwischen Atlantik und Mittelmeer, in Zusammenarbeit mit der Universität Coimbra (Portugal), dem Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC, Spanien) und dem Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Darmstadt. Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG-Projektnr. AR 1305/2-1).

Abgeschlossen: „Bildkunst und Kulturwandel im westlichen Mittelmeerraum von der Spätbronze- bis zur frühen Eisenzeit (c. 1200–500 v. Chr.).“ DFG-Projekt HU 974/7-1.

 

Archäologische Ausgrabungen

Während des Studiums nahm ich an Grabungskampagnen des DAI in Zambujal (2004), des Institutes für Hochgebirgsforschung der Universität Innsbruck (2005-2007) und beim DFG-Projekt „Oppidium Martberg“ (2007-2008) teil. 2009 arbeitete ich für die Universidad de los Andes in Mérida, Venezuela, an der Aufnahme von Petroglyphen und bei diversen Ausgrabungen. Von 2007 bis 2011 arbeitete ich auf archäologischen Ausgrabungen für Grabungsfirmen in Irland und Berlin, die Denkmalpflege Koblenz und Freiburg sowie die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt. Von 2016-2017 übernahm ich die technische Leitung einer Ausgrabung der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt beim Umbau des Stadtcasinos. Von 2018-2020 archäologische Ausgrabungen in Freiburg und Mittelfranken.

Meine Grabungserfahrung deckt ein breites Zeitspektrum vom Mesolithikum über Neolithikum und die gesamte Bronzezeit, die Hallstatt- und Latènezeit sowie das Hochmittelalter bis in die Neuzeit in verschiedenen europäischen Ländern und in Venezuela ab. Die Forschungs- und Rettungsgrabungen erforschten unterschiedliche Siedlungs- und Bestattungskontexte, Baubefunde, Felskunst und Sonderbefunde in alpinen, tropischen, städtischen und ländlichen Umgebungen sowie im Feuchtboden- und Tagebaubereich.

 

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